{"id":259,"date":"2015-02-17T20:54:59","date_gmt":"2015-02-17T18:54:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blau45.de\/test1\/?page_id=259"},"modified":"2016-10-05T11:29:13","modified_gmt":"2016-10-05T09:29:13","slug":"walsroder-erklaerung-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.autismus-niedersachsen.de\/?page_id=259","title":{"rendered":"2013 Walsroder Erkl\u00e4rung"},"content":{"rendered":"<p><strong>anl\u00e4sslich der 2. interdisziplin\u00e4ren Fachtagung<br \/>\n\u201eLeben mit Autismus \u2013 (k)ein Problem?! \u201e<br \/>\nam Samstag, 28. September 2013<br \/>\nin der Stadthalle Walsrode<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.autismus-niedersachsen.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/2013-Walsroder-Erkl\u00e4rung.pdf\">Walsroder Erkl\u00e4rung als PDF-Datei<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einleitung<\/p>\n<p>Die 2. interdisziplin\u00e4re Fachtagung \u201eLeben mit Autismus \u2013 (k)ein Problem?! \u201e widmet sich dem gesamten lebensrelevanten Spektrum von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Autismus, von der m\u00f6glichst fr\u00fchen Diagnose \u00fcber das integrative Gestalten der (vor)schulischen, berufsbildenden, beruflichen und privaten Situation bis hin zur allgemeingesellschaftlichen Inklusion, der wirklichen Teilhabe am Leben. Auch wenn die tats\u00e4chlichen Ursachen f\u00fcr Autismus noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt sind, hat die Autismus-Forschung in den vergangenen Jahren bedeutende Fortschritte zu den Fragen, wie Autismus sich auswirkt und wie autistische Beeintr\u00e4chtigungen wirkungsvoll behandelt oder kompensiert werden k\u00f6nnen, erzielt. In Ans\u00e4tzen haben diese Erkenntnisse bereits Eingang gefunden in die medizinische, psychologische, therapeutische und (vor)schulp\u00e4dagogischen Praxis. Doch nach wie vor bedarf es Verbesserungen in der rechtzeitigen Diagnose, in der Verbreitung des Fachwissens \u00fcber autismusspezifische F\u00f6rderung und in den Hilfen f\u00fcr die Betroffenen und ihre Familien. Dabei sind alle gefordert: Politiker, Beh\u00f6rden und \u00c4mter, Schulen sowie alle medizinischen, psychologischen und therapeutischen Einrichtungen, denn seit 2009 ist in der Bundesrepublik Deutschland durch Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention das Inklusionsziel verbindlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Teil 1: Diagnose<\/p>\n<p>Auch wenn Autismus heute eine gr\u00f6\u00dfere Aufmerksamkeit zuteil wird als vor Jahren, gibt es in Niedersachsen nach wie vor Kinder, die unakzeptabel sp\u00e4t diagnostiziert werden. Eine fr\u00fche Diagnose ist wichtig, weil dadurch die F\u00f6rderung fr\u00fcher einsetzen kann, was zu einer Verbesserung der Prognose hinsichtlich des zu erreichenden Funktionsniveaus f\u00fchrt. Eine gesicherte Diagnose ist f\u00fcr fr\u00fchkindlichen Autismus sp\u00e4testens ab 36 Monaten m\u00f6glich. Auch j\u00fcngere Kinder m\u00fcssen bei entsprechenden Auff\u00e4lligkeiten engmaschig beobachtet und therapeutisch begleitet werden.<\/p>\n<p>In der Breite sollte bei den Kinder-Vorsorge-Untersuchungen fl\u00e4chendeckend auf Verhaltensweisen geachtet werden, die Hinweise auf eine Autismus-Spektrum-St\u00f6rung geben k\u00f6nnen. Unter anderem muss dies gezielt im Alter von 24 Monaten im Sinne eines einfachen Screenings erfolgen. Insofern muss das Vorsorgeprogramm erg\u00e4nzt werden. Diese Symptome sind unspezifisch, m\u00fcssen aber bei dringendem Verdacht dazu f\u00fchren, dass ohne Verz\u00f6gerung eine fachgerechte, gezielte Diagnostik durchgef\u00fchrt wird. Diese sollte auch veranlasst werden, wenn unabh\u00e4ngig von den Vorsorgeuntersuchungen der dringende Verdacht auf eine Autismus-Spektrum-St\u00f6rung ge\u00e4u\u00dfert wird.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine fachgerechte Diagnostik spielt neben der umfassenden Beurteilung mehrerer Bereiche die standardisierte, klinische Verhaltensbeobachtung eine zentrale Rolle.<\/p>\n<p>Es gibt in Niedersachsen viel zu wenige Diagnostikm\u00f6glichkeiten f\u00fcr erwachsene Menschen, bei denen eine Autismus-Spektrum-St\u00f6rung im Raum steht. Sie bleiben oft lange Zeit im Unklaren \u00fcber die Einordnung ihrer teilweise einschneidenden Symptome. Eine Klarheit dar\u00fcber ist nicht nur f\u00fcr das pers\u00f6nliche Verst\u00e4ndnis wichtig, sondern auch f\u00fcr die Ausbildung und die berufliche T\u00e4tigkeit, weil die Rahmenbedingungen entsprechend gestaltet und im Bedarfsfall Nachteilsausgleiche gew\u00e4hrt werden k\u00f6nnen. Es sind in Niedersachen deutlich mehr Experten n\u00f6tig, die sich diesem Personenkreis zuwenden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Teil 2: Kindergarten und Schule<\/p>\n<p>Nach wie vor fehlt ein spezifisches schulisches und vorschulisches Unterst\u00fctzungssystem f\u00fcr autistische Kinder und Jugendliche \u2013 mit teilweise schwerwiegenden Folgen f\u00fcr die Betroffenen und ihre Familien. Herauskristallisiert hat sich zwar ein mittlerweile breites Angebot f\u00fcr die Kinder zwischen drei und sechzehn Jahren, welches aber l\u00e4ngst nicht alle Haushalte erreicht die es ben\u00f6tigen, sei es durch mangelnden Informationsfluss oder durch nicht ausreichende Pl\u00e4tze. Um diese Situation m\u00f6glichst kurzfristig zu verbessern, bedarf es f\u00fcr Kinderg\u00e4rten und Schulen aller Tr\u00e4gerschaften eines landesweit wirksamen Fachberatersystems Autismus, ausgestattet mit entsprechender Handlungskompetenz durch die Schul- und Gesundheits\u00e4mter. Dabei muss eine kontinuierliche Weiterbildung und Qualifizierung der Fachberater gew\u00e4hrleistet sein. Lehrerinnen und Lehrer m\u00fcssen bereits an der Universit\u00e4t themenspezifische Ausbildungsangebote erhalten. Um auf autistische Beeintr\u00e4chtigungen erfolgreich mit p\u00e4dagogischen Mitteln reagieren zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigen sie zudem berufsbegleitende Fortbildungen. Fast dringender noch in der Arbeit mit jungen Kindern gilt dies auch f\u00fcr Erzieher\/innen und Heilerziehungspfleger\/innen mit dem Ziel, zur Fr\u00fcherkennung in Krippen und Kindertagesst\u00e4tten beitragen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Verf\u00fcgbarkeit von notwendigen spezifischen F\u00f6rderstunden muss landesweit verl\u00e4sslich und verbindlich geregelt werden, ohne Haushaltsvorbehalt. Deren Umfang orientiert sich am individuellen Bedarf, wobei erfahrungsgem\u00e4\u00df durchschnittlich f\u00fcnf Wochenstunden pro Sch\u00fcler erforderlich sind. Die Vernetzung der Jugend- und Sozial\u00e4mter sowie der Schulen und Einrichtungen der Jugend und Behindertenhilfe m\u00fcssen auf allen Ebenen vorangetrieben und unterst\u00fctzt werden durch Durchf\u00fchrungsregelung und \u00fcbergeordneter Koordination, um bestehenden Bedarf so schnell und passgenau zu entsprechen. Dringend<br \/>\nerforderlich sind verl\u00e4ssliche und verbindliche Autismusf\u00f6rderstunden sowie mehr Beratung zur Umsetzung des Nachteilsausgleiches. Es m\u00fcssen M\u00f6glichkeiten geschaffen werden die Empfehlungen aus der Handreichung f\u00fcr den Unterricht mit Sch\u00fclern mit Autismus auch in der Praxis umzusetzen. Dazu geh\u00f6ren eine kompetente und umfassende Beratung, passgenaue Beantragung der Hilfen, Vereinfachung der Hilfegew\u00e4hrung, Vereinheitlichung des Hilfeverfahrens f\u00fcr Eingliederungshilfe in der Sozial- und Kinder- und Jugendhilfe. Der Bereich des Kinderschutzes f\u00fcr Kinder und Jugendliche mit Autismus muss angebahnt und ausgebaut werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Teil 3: Arbeit und Beruf<\/p>\n<p>Es gibt unver\u00e4ndert zu wenig autismusspezifische Angebote zur Integration ins Erwerbsleben. Die bestehenden allgemeinen Angebote und Konzepte der Arbeitsf\u00f6rderung sind in der Regel unpassend und \u00fcberfordern oft die Teilnehmer mit Autismus. Teure Ma\u00dfnahmen werden so vergeudet und die \u201eRehabilitanden\u201c verlieren unter Umst\u00e4nden Anspr\u00fcche auf weitere zielf\u00fchrende Leistungen, da sie bereits etwas in Anspruch genommen haben. Menschen mit Autismus brauchen ihnen entsprechende Ausbildungsbetriebe und Betriebe mit geeigneten Anleitern, Vorgesetzten und\/oder Ausbildern, die bereit sind, sich inklusiv auf ihre besonderen F\u00e4higkeiten und Probleme auszurichten und auf die spezifischen Problemlagen und Hemmnisse im Arbeitsalltag autistischer Menschen eingehen, indem sie z.B. spezielle Nischen einrichten oder auch nur bereit sind, von h\u00e4ufig als unab\u00e4nderlich erlebten Routinen abzuweichen. Sie ben\u00f6tigen Unternehmen, die sich ihrer sozialen Verantwortung zu stellen bereit sind. Dies ist leider alles andere als selbstverst\u00e4ndlich. Und sie ben\u00f6tigen Menschen an ihrer Seite, die sie unterst\u00fctzen, \u201edolmetschen\u201c und Sachverhalte erkl\u00e4ren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In Einzelf\u00e4llen zeigt sich in der Wahrnehmung von Menschen mit Autismus im Bereich Ausbildung und Beruf bereits eine Ausrichtung auf ihre St\u00e4rken. Dies ist durch geeignete Aufkl\u00e4rung weiter zu entwickeln. Eine autismusspezifische Unterst\u00fctzung von Praktika schon in der Schulzeit sowie eine autismusspezifische Begleitung der \u00dcberg\u00e4nge von Schule in Ausbildung und weiterf\u00fchrend in den Beruf muss entwickelt werden. Besondere Wege der Arbeitsintegration von sp\u00e4t diagnostizierten Menschen mit Autismus sollten geschaffen werden. In den Arbeitsagenturen, JobCentern, Integrationsfachdiensten und Integrations\u00e4mtern muss eine Autismus-Kompetenz geschaffen werden, so dass deren M\u00f6glichkeiten der Integration in das Arbeitsleben um autismusspezifische Angebote erweitert werden. Werkst\u00e4tten f\u00fcr behinderte Menschen (WfbM) sollten personell und finanziell durch den zust\u00e4ndigen Kostentr\u00e4ger so ausgestattet werden, dass z. B. neben<br \/>\nFortbildungsma\u00dfnahmen der Besch\u00e4ftigten, die Umgestaltung der Werkst\u00e4tten auf die individuellen Bed\u00fcrfnisse der Menschen mit Autismus als auch ein erh\u00f6hter Personalschl\u00fcssel zur besseren Eingliederung dieser Personengruppe m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Teil 4: Wohnen<\/p>\n<p>Das Angebot an Wohnm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Menschen mit Autismus in Niedersachsen entspricht nicht dem Bedarf und den individuell gew\u00fcnschten Wohnformen. Es gibt zwar autismusspezifische Angebote, die die individuellen Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche ber\u00fccksichtigen, aber durch gesetzliche Vorgaben wie z. B. die Einstufung in Hilfebedarfsgruppen ist die Arbeit erschwert. Es m\u00fcssen Leistungsoptionen erarbeitet werden, die die individuellen autismusspezifischen Anforderungen an ein station\u00e4res, ambulant betreutes und eigenst\u00e4ndiges Wohnen aufzeigen. Die Anforderungen an Wohnformen und Wohnr\u00e4ume f\u00fcr Menschen mit Autismus m\u00fcssen st\u00e4rker auf den Bedarf der einzelnen Betroffenen abgestimmt werden, da Autismus kein graduelles Ph\u00e4nomen ist sondern ein individuelles. Um ein eigenst\u00e4ndiges Wohnen von Menschen mit Autismus zu erm\u00f6glichen, m\u00fcssen individuelle Hilfen wie die eines Autismuscoaches oder einer Alltags-Strukturierungshilfe au\u00dferhalb des ambulant betreuten Wohnens in Zukunft einfacher realisierbar und finanzierbar sein.<br \/>\nDie Versorgung von Menschen mit Autismus im station\u00e4ren Bereich ist unzureichend. Der Grundsatz der Kostend\u00e4mpfung ignoriert oftmals den realen Bedarf von Menschen mit Autismus. Ebenso treffen an Behinderungen ausgerichtete Kategorisierungen von Hilfebedarf in station\u00e4ren ebenso wie in ambulanten Wohnformen nicht den meist sehr speziellen Bedarf an Betreuung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Menschen mit Autismus. Rahmenvertr\u00e4ge mit Leistungstypen entsprechen h\u00e4ufig nicht den realen Anforderungen. Es bedarf zudem einer Finanzierung und Gestaltung von Hilfsangeboten im Vorfeld der klassischen F\u00f6rderungen, da Menschen mit Autismus teilweise eine gro\u00dfe H\u00fcrde \u00fcberwinden m\u00fcssen, um eine Eigenst\u00e4ndigkeit im Bereich Wohnen oder Hilfeleistungen z.B. \u00fcber das Pers\u00f6nliche Budget \u00fcberhaupt anzudenken und anzugehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Teil 5: Erg\u00e4nzende Hilfen<\/p>\n<p>Einrichtungen, die die ben\u00f6tigte F\u00f6rderung autistischer Kinder in angemessenen sozialen Gruppen anbieten, speziell auf die Bed\u00fcrfnisse dieser Kinder ausgerichtet, decken nicht den Bedarf der ben\u00f6tigten Pl\u00e4tze.<\/p>\n<p>F\u00fcr sp\u00e4t diagnostizierte Erwachsene mit Autismus und f\u00fcr erwachsen gewordene fr\u00fch diagnostizierte Kinder und Jugendliche mit Autismus werden dringend M\u00f6glichkeiten und Anlaufstellen zur Krisenintervention und f\u00fcr Sozialtraining als Grundlage eines wenn auch nicht g\u00e4nzlich selbstst\u00e4ndigen dann doch eines freien selbstbestimmten Lebens ben\u00f6tigt. Wege der Selbsthilfe m\u00fcssen konsequent gef\u00f6rdert und ausgebaut werden. Zus\u00e4tzliche Optionen der Teilhabe am Leben wie freiwillige ehrenamtliche Arbeit, Selbstorganisation und autismusspezifische Freizeitangebote m\u00fcssen entwickelt werden. Die Informationen \u00fcber die Auswirkungen von Autismus muss fl\u00e4chendeckend gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>Ferner wird ein interdisziplin\u00e4rer Leitfaden ben\u00f6tigt, der die Variationsbreite des Autismusspektrums verdeutlicht und sowohl die unterschiedlichen medizinischen und psychologischen Fachkr\u00e4fte als auch die p\u00e4dagogischen Fachkr\u00e4fte und Sozialarbeiter in die Lage versetzt, Autismus zu erkennen und eine gezielte F\u00f6rderung einzuleiten. Dieser Leitfaden sollte auch Auskunft geben \u00fcber Ansprechpartner in der Region und die sozial- und schulrechtlichen Verfahrenswege und Hilfsm\u00f6glichkeiten. Dar\u00fcber hinaus sollte er auch M\u00f6glichkeiten auf Teilhabeleistungen \u00fcber das Pers\u00f6nliche Budget aufzeigen, so dass Betroffene sich eigenst\u00e4ndig \u00fcber ihre M\u00f6glichkeiten informieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eine unabh\u00e4ngige Informations- und Beratungsstelle f\u00fcr Betroffene und ihre Angeh\u00f6rigen zum Thema Autismus in Niedersachsen muss dringend geschaffen werden. Diese Anlaufstelle sollte unabh\u00e4ngig und frei von eigenen F\u00f6rderangeboten sein, damit eine Beratung und Information sich ausschlie\u00dflich am Bedarf des einzelnen Menschen mit Autismus orientiert. Zudem muss eine Informationsplattform im Internet zu F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten und regionalen F\u00f6rderangeboten f\u00fcr Menschen mit Autismus geschaffen werden. Dort m\u00fcssen auch die rechtlichen Grundlagen, die konkreten Wege und der Ablauf hin zu einer individuellen F\u00f6rderung und Teilhabe am Leben auf kurzem Weg verf\u00fcgbar gemacht werden. Dieses Informationsangebot sollte barrierefrei und in einfacher Sprache sein. Ein m\u00f6glicher Tr\u00e4ger dieser Angebote ist die Landesarbeitsgemeinschaft Autismus Niedersachen, gegebenenfalls in Kooperation mit einem bereits beratenden und informierenden Tr\u00e4ger.<\/p>\n<p>Ziel dieser Ma\u00dfnahmen soll es sein, die H\u00fcrden zur Teilhabe am Leben f\u00fcr Menschen mit Autismus in Niedersachsen weiter abzubauen und Hilfen flexibler zu gestalten, als sie bisher gew\u00e4hrt werden.<\/p>\n<p>Walsrode, den 28. September 2013<br \/>\nLAG Autismus Niedersachsen<\/p>\n<p>Folgende Kooperationspartner unterst\u00fctzen diese Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>Landesbeauftragter f\u00fcr Menschen mit Behinderungen Niedersachsen<br \/>\n\u00c4rztekammer Niedersachsen<br \/>\nBerufsverband der Kinder- und Jugend\u00e4rzte e.V. (BVKJ) &#8211; Landesverband Niedersachsen<br \/>\nLandesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben \u2013 Gemeinsam Lernen Niedersachsen e.V.<br \/>\nPhilologenverband Niedersachsen<br \/>\neinzigartig-eigenartig e.V., Walsrode<br \/>\nLebenshilfe Walsrode e.V. gemeinn\u00fctzige Gesellschaft f\u00fcr integrative Sozialdienste mbH, Hannover<br \/>\nAutismus Hannover e.V.<br \/>\nSelbsthilfegruppe (SHG) Autismus-Spektrum Hannover<br \/>\nHaus im Wind, Bad Pyrmont<br \/>\nSalo Bildung und Beruf GmbH<br \/>\nSelbsthilfegruppe (SHG) Eltern von Asperger Kindern Hannover<br \/>\nPraxis Wandelstern, Hannover<br \/>\nLavie gGmbH, K\u00f6nigslutter am Elm<br \/>\n4K Ergotherapie, Bardowick<br \/>\nAutHilde Diederich und T\u00f6dter GbR, Hildesheim<br \/>\nNeuerker\u00f6der Wohnen und Betreuen GmbH, Sickte-Neuerkerode<br \/>\nSelbsthilfegruppe (SHG) Leben mit Autismus Diepholz<br \/>\nLebenshilfe Wolfsburg gemeinn\u00fctzige Gesellschaft mbH<br \/>\nProJob Bremen gemeinn\u00fctzige GmbH<br \/>\nSelbsthilfegruppe (SHG) Autismus Elterngruppe Nienburg\/Weser<br \/>\nRegionalverband Schaumburg e.V. &#8211; Vereinigung zur F\u00f6rderung von Menschen mit Autismus<br \/>\nAutismus Peine Selbsthilfegruppe<br \/>\nNISA e.V., Netzwerk f\u00fcr Inklusion In Sozialarbeit und Assistenz, Buchholz i. d. Nordheide<br \/>\nautWorker eG, Hamburg<br \/>\nAutismus Coaching Abt, Bremen<br \/>\nLebenshilfe Nienburg gemeinn\u00fctzige GmbH<br \/>\nVerein f\u00fcr Innere Mission in Bremen<br \/>\nZentrum f\u00fcr Entwicklungsdiagnostik und Sozialp\u00e4diatrie (ZEUS) Wolfsburg<br \/>\nLebenshilfe Braunschweig gemeinn\u00fctzige GmbH<br \/>\nAutismus-Therapie-Zentrum L\u00fcneburg<br \/>\nAutismus Ambulanz Alfeld<br \/>\nBerufsbildungswerk im Oberlinhaus gGmbH, Potsdam<br \/>\nAnnastift Leben und Lernen gGmbH, Hannover<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>anl\u00e4sslich der 2. interdisziplin\u00e4ren Fachtagung \u201eLeben mit Autismus \u2013 (k)ein Problem?! \u201e am Samstag, 28. 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