{"id":366,"date":"2015-03-10T18:50:55","date_gmt":"2015-03-10T16:50:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.autismus-niedersachsen.de\/?page_id=366"},"modified":"2015-11-05T15:08:00","modified_gmt":"2015-11-05T13:08:00","slug":"budget-fuer-arbeit","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.autismus-niedersachsen.de\/?page_id=366","title":{"rendered":"Budget f\u00fcr Arbeit"},"content":{"rendered":"<p>Auszug aus dem Flyer &#8222;Budget f\u00fcr Arbeit&#8220;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.behindertenbeauftragter-niedersachsen.de\/\">Quelle: Nieders\u00e4chsischer Landesbeauftragter f\u00fcr Menschen mit Behinderungen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was ist das Pers\u00f6nliche Budget?<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem 01.01.2008 haben Menschen mit Behinderungen Anspruch darauf, ihre Rehabilitationsleistungen in Form eines Pers\u00f6nlichen Budgets ausbezahlt zu bekommen.<\/p>\n<p>Beim \u201ePers\u00f6nlichen Budget&#8220; geht es darum, dem behinderten Menschen das Geld f\u00fcr seine Rehabilitationsleistungen zur Verf\u00fcgung zu stellen und ihn so in die Lage zu versetzen, selbst zu entscheiden, wann er wo wie welche Leistungen einkauft.<\/p>\n<p>Das \u201eBudget f\u00fcr Arbeit&#8220; ist die Umsetzung des \u201ePers\u00f6nlichen Budgets&#8220; f\u00fcr Besch\u00e4ftigte einer Werkstatt f\u00fcr behinderte Menschen (WfbM). Behinderte Menschen erhalten den Betrag, den ihr Werkstattplatz kostet, ohne die Fahrtkostenpauschale, um ihn mit zu einem Arbeitgeber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr wen ist das \u201eBudget f\u00fcr Arbeit&#8220;?<\/strong><\/p>\n<p>Das Budget f\u00fcr Arbeit ist f\u00fcr Menschen mit Behinderungen, die im Arbeitsbereich einer WfbM t\u00e4tig sind oder eine aktuelle Empfehlung des Fachausschusses f\u00fcr eine T\u00e4tigkeit im Arbeitsbereich haben.<\/p>\n<p>Das \u201eBudget f\u00fcr Arbeit&#8220; wird, wie das \u201ePers\u00f6nliche Budget&#8220;, nur auf Antrag bereit gestellt. Das hei\u00dft: Wer keinen Antrag auf das \u201eBudget f\u00fcr Arbeit&#8220; stellt, bekommt es auch nicht. Niemand muss f\u00fcrchten, aus der Werkstatt gedr\u00e4ngt zu werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welches Verfahren ist vorgesehen?<\/strong><\/p>\n<p>Der oder die Werkstattbesch\u00e4ftigte beantragt beim \u00f6rtlichen Sozialhilfetr\u00e4ger oder bei der zust\u00e4ndigen Servicestelle das \u201eBudget f\u00fcr Arbeit&#8220;. Selbstverst\u00e4ndlich ist die WfbM dabei behilflich.<\/p>\n<p>Der Sozialhilfetr\u00e4ger kann den \u00f6rtlich zust\u00e4ndigen Integrationsfachdienst mit der Vermittlung in ein regul\u00e4res Arbeitsverh\u00e4ltnis und der daran anschlie\u00dfenden Begleitung beauftragen. Die Vermittlung kann auch durch die WfbM erfolgen.<\/p>\n<p>Die bisherige Verg\u00fctung an den Werkstatttr\u00e4ger wird, ohne Fahrtkostenpauschale, als pers\u00f6nliches Budget an den Antragsteller ausbezahlt, um sich Leistungen bei seinem zuk\u00fcnftigen Arbeitgeber einzukaufen. Diese Leistungen k\u00f6nnen in Form von Betreuung oder auch Lohnsubventionierung erbracht werden.<\/p>\n<p>Grundlage f\u00fcr die Zahlung des Budgets ist die Vorlage eines unterschriftsreifen Arbeitsvertrages. Da das \u201eBud-get f\u00fcr Arbeit&#8220; immer nur f\u00fcr zwei Jahre bewilligt wird und dann jeweils f\u00fcr zwei Jahre verl\u00e4ngert werden kann, kann auch der Arbeitsvertrag befristet sein.<\/p>\n<p>Sofern eine geringere Arbeitszeit als die f\u00fcr den Betrieb regelm\u00e4\u00dfig geltende Arbeitszeit vereinbart werden soll, bedarf es, unter Beteiligung des Integrationsfachdienstes (IFD), der Zustimmung des Sozialhilfetr\u00e4gers.<\/p>\n<p>Das Integrationsamt leistet neben anderen m\u00f6glichen Leistungen, sofern notwendig, Minderleistungsausgleich.<\/p>\n<p>Der IFD begleitet die Phase intensiv.<\/p>\n<p>Die Arbeitgeber sind f\u00fcr die Beitragszahlungen in die Sozialversicherung verantwortlich<\/p>\n<p>Im Falle eines Scheiterns ist eine R\u00fcckkehr in die WfbM mit Empfehlung des Fachausschusses m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Das Budget f\u00fcr Arbeit und die Sozialversicherungspflicht<\/p>\n<p>Die Budgetnehmerin oder der Budgetnehmer im Rahmen des Projekts \u201eBudget f\u00fcr Arbeit&#8220; ist Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer mit allen Rechten und Pflichten. Es gibt nur eine Besonderheit: Sie oder er stehen dem Arbeitsmarkt eigentlich nicht zur Verf\u00fcgung, da ihr Arbeitsplatz ja nur durch die Subvention \u201eBudget f\u00fcr Arbeit&#8220; realisiert werden konnte. Allerdings ist es so m\u00f6glich, dass nach einem evtl. Scheitern des Projektes die Budgetnehmerin oder der Budgetnehmer wieder in die WfbM aufgenommen werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eine wichtige Anmerkung zur Rentenversicherung<\/strong><\/p>\n<p>Die Regelung der Rentenversicherung bei ehemaligen WfbM-Besch\u00e4ftigten ist etwas kompliziert. Sie haben bereits Rentenanspr\u00fcche erworben, die auch nicht verloren gehen. Aber es gibt bei dieser Frage einiges zu bedenken.<\/p>\n<p>Den vollst\u00e4ndigen Flyer, ein Merkblatt zu Fragen der Rentenversicherung und eine Handreichung k\u00f6nnen Sie auf der <a href=\"http:\/\/www.behindertenbeauftragter-niedersachsen.de\">Webseite des Landesbeauftragten f\u00fcr Menschen mit Behinderung in Niedersachsen<\/a> herunterladen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auszug aus dem Flyer &#8222;Budget f\u00fcr Arbeit&#8220; Quelle: Nieders\u00e4chsischer Landesbeauftragter f\u00fcr Menschen mit Behinderungen &nbsp; Was ist das Pers\u00f6nliche Budget? Seit dem 01.01.2008 haben Menschen mit Behinderungen Anspruch darauf, ihre Rehabilitationsleistungen in Form eines Pers\u00f6nlichen Budgets ausbezahlt zu bekommen. 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